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Redaktionsplan erstellen – ohne Projektmanagement-Studium

Stand: 17. August 2026 · Martin Veser Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Stuttgart

Ein brauchbarer Redaktionsplan hat fünf Spalten, einen festen Wochentag und einen Rhythmus, den Sie auch im Dezember noch schaffen. Alles andere – Farbcodes, Kampagnenmatrix, Tonalitätsmatrix – ist Beschäftigungstherapie und der häufigste Grund, warum Pläne nach vier Wochen leer bleiben.

Wie viele Beiträge sind realistisch?

Für kleine Unternehmen sind ein bis zwei Beiträge pro Woche und Kanal der belastbare Bereich. Weniger als einer alle zwei Wochen wirkt verwaist; mehr als drei pro Woche hält niemand nebenher durch, der nicht dafür angestellt ist. Wichtiger als die Zahl ist die Gleichmäßigkeit: Zwei Beiträge jede Woche schlagen zehn im Januar und keinen im Februar – für die Leser wie für die Algorithmen.

Starten Sie mit einem Kanal. Der zweite kommt frühestens, wenn der erste drei Monate ohne Lücke läuft. Welcher Kanal der erste sein sollte, entscheidet Ihre Kundschaft: LinkedIn im B2B, Facebook und Instagram bei Endkunden, der eigene Blog immer dann, wenn Sie erklärungsbedürftige Leistungen anbieten und bei Google gefunden werden wollen.

Die fünf Spalten

SpalteWofürBeispiel
Kalenderwochegröber als ein Datum, dadurch verschiebbarKW 34
Themaein Satz, kein TitelWarum wir Altgeräte kostenlos abholen
Kanal & Formatbestimmt Länge und BildInstagram · Karussell
StatusEntwurf, freigegeben, geplant, veröffentlichtgeplant
TerminWochentag und UhrzeitDo, 17:30

Kalenderwochen statt Datum sind der wichtigste Kniff: Sie planen gröber, verschieben ohne schlechtes Gewissen und verlieren nicht den Faden, wenn eine Woche im Tagesgeschäft untergeht.

Redaktionsplan als Monatskalender: je Tag die geplanten Beiträge mit Kanal und Uhrzeit
Derselbe Plan als Monatsansicht in sichtkompass – Kanal, Uhrzeit und Status auf einen Blick.

Ein Quartal in einer Stunde füllen

  1. Vier Themenkörbe anlegen – zum Beispiel: Leistung erklärt, Projekt gezeigt, Team und Betrieb, Antwort auf eine häufige Frage. Vier Körbe genügen für ein Jahr.
  2. Reihum füllen. Jede Woche zieht aus dem nächsten Korb. Das verhindert die Werbeschleife und sorgt automatisch für Abwechslung.
  3. Feste Termine zuerst eintragen: Messe, Betriebsferien, Saisonstart, Jubiläum. Sie sind die einzigen Fixpunkte, alles andere ist verschiebbar.
  4. Zwei Puffer-Wochen lassen. Wer 13 Wochen bis auf den letzten Platz plant, hat im Februar ein Loch.
  5. Einen festen Redaktionstag setzen – etwa Montag, 30 Minuten. Ein Termin im eigenen Kalender ist der Unterschied zwischen Vorhaben und Betrieb.
Wochenansicht des Redaktionsplans: die Beiträge einer Kalenderwoche nebeneinander
Für den festen Redaktionstag genügt die Wochenansicht: prüfen, freigeben, weiter.

Häufige Fehler

Wann sich ein Werkzeug lohnt

Sobald der Plan steht, ist die Umsetzung Fleißarbeit – und genau die lässt sich abgeben. In sichtkompass entstehen Text und Bild zum Thema, der Beitrag wird auf die Kalenderwoche terminiert und zur gesetzten Zeit automatisch veröffentlicht; bei technischen Störungen wird der Versuch wiederholt. Ihre Aufgabe bleibt die Themenwahl und die Freigabe. Wie die Anbindung an die Kanäle funktioniert, steht in Beiträge automatisch veröffentlichen.

Und wenn das jemand für Sie übernimmt?

sichtkompass erstellt Beiträge aus Ihrer eigenen Wissensbasis, terminiert sie auf Kalenderwochen und veröffentlicht sie automatisch – auf Facebook, Instagram, LinkedIn und Ihrem Blog. Ab 69 € netto im Monat, Betrieb wahlweise auf eigener Hardware in Deutschland.

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